Die solidarische Landwirtschaft nimmt den Lebensmitteln ihren Preis und gibt ihnen so ihren Wert zurück.
Wir finden, dass Gemüse nicht mit Kunstdünger, Pestiziden und Gift unter schlechten Arbeitsbedingungen angebaut und weit transportiert werden muss. Wenn der (Super-)Markt uns nur solches Gemüse anbietet, bauen wir das eben einfach selbst an.

In einer SOLAWI zahlt man nicht für das Kilo Möhren oder den Bund Petersilie. Gemeinsam finanziert die SOLAWI Anbau, Ernte und Verteilung des Gemüses. Dafür erhält jedes-SOLAWI-Mitglied einen Ernteanteil. Fair für Gärtner:in, Landwirt:in, Boden, Umwelt und Verbraucher:in.

Die Gemeinschaft entwickelt miteinander ein Konzept und teilt sich die Kosten, die Ernte und auch das Risiko. Die Verbraucher:innen verpflichten sich für jeweils ein Jahr, gemeinschaftlich alle Betriebskosten zu tragen. Im Gegenzug erhalten sie ökologisch produzierte frische Lebensmittel aus ihrer Region. Die Produzent:nnen haben ein gesichertes Einkommen und Planungssicherheit. Darüber hinaus übernimmt die Gemeinschaft einen Teil der Arbeit, z. B. Organisation und Verteilung, und hilft bei arbeitsintensiven Aufgaben in der landwirtschaftlichen Produktion mit.



© ach so e.V. - Initiative für bewusstes Leben in Dinslaken